Computer Monitor screen, concept of spam email

WordPress, wir alle lieben es! Aber wir wissen auch: WordPress-Websites sind anfällig für Spam. Das liegt an der guten Sichtbarkeit im Netz, an der Kommentarfunktion, sowie am Kontaktformular – für Spambots natürlich gefundenes Fressen.

Warum du einen Spam-Blocker in deiner WordPress Seite brauchst

Spam kann viele Formen annehmen, aber eine Gemeinsamkeit haben alle und zwar die unerwünschten Mails beziehungsweise in unserem Sinne spamüberschwemmte Kommentare
und Formulare.

Welche Motive stecken hinter Spam?

  1. Phishing persönlicher Daten der Benutzer
  2. Unterbringung von Backlinks
  3. Versuch von Suchmaschinen erkannt zu werden

Wenn Spam-Kommentare unbearbeitet bleiben, kann sich das fatal auf deine Website auswirken. Die Geschwindigkeit deiner WordPress Seite verschlechtert sich und es kann so genannte “Rote Flaggen” bei Suchmaschinen oder Hosts hervorrufen. Aber nicht nur das, auch die Spam-Mails sammeln sich in großer Anzahl auf deiner Website. Sind wir ehrlich, alle Spam-Kommentare zu löschen kostet wertvolle Zeit, die wir meistens nicht haben.

Also, wie stoppt man nun den WordPress-Spam von Kommentaren und Formularen? Idealerweise gibt es bereits eine Menge toller Einstellungen, Plugins und Tricks die du ganz einfach anwenden kannst, um deinen Spam um 99 % zu reduzieren. Wie das geht erfährst du jetzt!

Wie vermeide ich Spam-Kommentare?

Die erste Anlaufstelle sind die Diskussionseinstellungen. Diese findest du über Einstellungen > Diskussion. Hier kannst du folgende Einstellungen vornehmen:
Kommentare deaktivieren
Du kannst die Kommentare auf Seiten für zukünftige Beiträge deaktivieren, indem du unter “Standardeinstellungen für Beiträge” bei der Option “Erlaube Besuchern, neue Beiträge zu kommentieren” den Haken entfernst.
Bitte beachte diese Einstellung bezieht sich wirklich NUR auf die zukünftigen Beiträge und nicht auf die bereits vorhandenen Beiträge. Wie du ältere Beiträge umstellst, erfährst du im nächsten Punkt.
Du kannst die Kommentare, aber auch vollständig deaktivieren. Dazu musst du im eben genannten Abschnitt bei allen drei Optionen die Haken entfernen.

Kommentare für einzelne Beiträge deaktivieren

Um Kommentare bei einzelnen und/oder älteren Beiträgen zu deaktivieren, gehe zu “Beiträge”.
Öffne nun den entsprechenden Beitrag und scrolle im Dokumentenbereich zum Punkt “Diskussion” und entferne den Haken bei “Kommentar erlauben”. Speichern nicht vergessen und nun kann dein Beitrag nicht mehr kommentiert werden.

Anonyme Kommentare deaktivieren

Eine weitere Möglichkeit ist die Deaktivierung anonymer Kommentare. Mit dieser Einstellung müssen Besucher deiner Website erst Name und E-Mail angeben, bevor kommentiert werden kann. Vorsicht! Leider hindert es die großen Spammer nicht daran, eine gefälschte E-Mail-Adresse zu verwenden.
So funktioniert die Deaktivierung anonymer Kommentare:
Einstellungen > Diskussion > Standardeinstellungen für Beiträge > Benutzer müssen zum Kommentieren Name und E-Mail-Adresse angeben > Haken setzen

Kommentarmoderation aktivieren

Diese Einstellung sorgt dafür, dass du jeden Kommentar vor Veröffentlichung prüfen und freigeben kannst.
So kannst du die Einstellung hinterlegen:

Einstellungen > Diskussion > Bevor ein Kommentar erscheint > muss der Kommentar manuell freigegeben werden > Haken setzen

Kommentare nur von angemeldeten Benutzern zulassen

Eine weitere Einschränkung ist nur von registrierten Nutzern ein Kommentar zuzulassen.
Dazu gibt es folgende Einstellung:
Abschnitt Andere Kommentareinstellungen. Aktiviere die Option Benutzer müssen registriert und angemeldet sein, um Kommentare abgeben zu können

Erstellen einer schwarzen Liste für bestimmte Wörter (Blacklisting)

Wenn du Kommentare zu bestimmten Themen kommentieren lassen möchtest, dann kannst du eine Liste mit Wörtern auf der schwarzen Liste erstellen. Bedenke nicht nur für dich relevante Wörter, wie beispielsweise diverse Schimpfwörter zu hinterlegen, sondern auch Wörter die von Spammer häufig genutzt werden.
Wenn du nicht möchtest, dass Produkte oder Webseiten deiner Konkurrenten erwähnt oder mit ihnen verlinkt werden, kannst du diese ebenfalls aufnehmen, aber bitte in einem gewissen Maß.
So kannst du eine schwarze Liste für Wörter erstellen:

Kommentar-Schwarze Liste -> Wörter, Sätze, E-Mail-Adressen, Webseiten-URLs, IP-Adressen, etc. nach belieben eintragen (eine pro Zeile).

Links in den Kommentaren reduzieren oder verbieten

Meist enthalten Spam-Kommentare Links, mit dem Ziel mehr Traffic auf der Ziel-Webseite zu betreiben. Du kannst Kommentare mit Links ganz verbieten oder die Anzahl der in einem Kommentar erlaubten Links reduzieren.
So kannst du Links in den Kommentaren reduzieren oder verbieten:
Kommentar-Moderation -> Anzahl der Links auswählen, die ein Kommentar haben muss, bevor er zur Moderation freigegeben wird. Um einen Link im Kommentar zuzulassen, verwende 2, oder um Kommentare mit Links zu verhindern, wähle 1.

Mit Plugins

Die einfachste und unkomplizierteste Lösung ist eines der kostenlosen Anti-Spam-Plugins. Denn du kannst die Kommentare auf deiner Website aktiviert lassen, aber verhinderst die Weiterleitung von Spam-Kommentaren zur Moderation oder gar zur Veröffentlichung.

Neugierig geworden? – Dann schau dir jetzt die verfügbaren Plugins an:

  • WP Spam-Shield / Anti-Spam
  • Antispam Bee
  • Akismet
  • Cleantalk Spam Protection

Du benötigst Hilfe gegen Spam über dein WordPress oder WooCommerce?

Wir helfen dir gerne weiter und haben die passende Lösung für dich.

Wie vermeide ich Spam über Formulare?

Da WordPress selbst keine Standard-Formulare oder Ähnliches zur Verfügung stellt, wird meistens auf ein Plugin zurückgegriffen. Das wohl bekannteste Plugin ist Contact Form 7 oder auch Honeypot for Contact Form 7 by Nocean. Hier werden Honeypot-Felder im Formular integriert, die Spam-Attacken ins Leere laufen lassen. Diese Felder müssen natürlich erst im Formular eingefügt werden, was aber relativ schnell geht.

Bei Honeypots handelt es sich um eine datenschutzfreundliche Alternative zu Googles reCAPTCHA. Ab Version 3 entfallen bei reCAPTCHA die lästigen Motive zum Klicken “Wo ist der Bus?” oder “Markiere alle Fahrräder”. Google überprüft anhand des Nutzungsverhaltens, Herkunft und IP-Adresse auf Spam-Verdacht und reagiert entsprechend der Analysen. Aber Achtung: Den Hinweis in der Datenschutzerklärung nicht vergessen!

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